Ich drucke deine Idee!

Du hast eine Idee oder suchst eine Lösung für ein individuelles Problem?
Oder du brauchst ein Ersatzteil, eine Halterung oder Ähnliches - welches es so nicht zu kaufen gibt oder überteuert ist? Ich helfe dir gern!

Das 3D Modell

Ich kann auf Grundlage deiner Idee und/oder vorhandener Skizzen und Zeichnungen ein individuelles 3D Modell für dich erstellen und anschließend drucken.
Im Idealfall hast du bereits ein fertiges 3D-Modell im STL Dateiformat vorliegen.

Das Material

Je nach Verwendungszweck und Fertigungsverfahren stehen verschiedene Materialien und Farben zur Auswahl.

Aktuell drucke ich mit PLA, PETG, ABS, TPU, Nylon, ASA und flüssigem Resin.

Ich berate dich gerne.

Wusstest du, ...

dass PLA-Kunststoff biologisch abbaubar ist?

In industriellen Verfahren entsteht aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Mais) ein Material mit ähnlichen Eigenschaften wie herkömmliches Plastik.

Dieses Material nutze ich oft und habe es in vielen Farben vorrätig.

Die passende Farbe für deinen Druck

Mittlerweile kannst du bei mir aus einer breiten Farbpalette wählen.

Zwei Verfahren

Um ein größeres Spektrum an Möglichkeiten zu haben, arbeite ich mit zwei unterschiedliche Druckverfahren.

FDM

Beim FDM 3D-Druck wird, auf einer Spule gewickelter, Kunststoff (Filament) durch einen Extruder geschmolzen und in dünnen Schichten auf ein Druckbett aufgetragen.

Die Schichtdicke liegt zwischen 0,06 mm und 0,56 mm.

Max. Druckabmessung (mm): H 265mm x B 265mm x T 265mm

Vorteile

  • große Material- und Farbvielfalt
  • größere Bauteile möglich
  • kostengünstiger

SLA

Beim SLA-Verfahren werden flüssige Photopolymere (Resin/Epoxid-Harz) schichtweise von einer Lichtquelle ausgehärtet.

Die Schichtdicke liegt zwischen 0,01 mm und 0,15 mm.

Max. Druckabmessung (mm): H 165mm x B 143mm x T 89mm

Vorteile

  • hervorragende Oberflächenqualität
  • detailreicher


Vorhandene Geräte

Bambu Lab P1S & AMS (FDM)

Anycubic Photon Mono 2 (SLA)

Ender 3 V2 Neo (FDM)

Cricut Maker 3 (Schneidplotter)

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein 3D-Druck?

Das hängt von der Größe und Detailgenauigkeit ab. Ein kleiner Schlüsselanhänger dauert etwa 30 Minuten, während große oder komplexe Objekte viele Stunden oder sogar Tage beanspruchen können.

Welche Dateiformate brauche ich?

Standard ist das STL-Format. Eine modernere Alternative ist 3MF (speichert mehr Infos). Der Drucker selbst verarbeitet am Ende eine G-Code Datei.

Was ist ein Slicer?

Ein Slicer ist die Software, die dein 3D-Modell in dünne Schichten schneidet und die Fahrwege für den Drucker berechnet. Bekannte Beispiele sind Cura oder der PrusaSlicer.

Muss ich selbst designen können?

Nein. Auf Plattformen wie Printables oder Thingiverse findest du Millionen fertiger Modelle zum kostenlosen Download. Wenn es was Spezielles werden soll, kann ich dir auch weiterhelfen.

Was kostet ein 3D-Druck?

Die reinen Materialkosten für Standard-Plastik (PLA) sind relativ gering - oft nur wenige Cent bis Euro pro Bauteil. Hinzu kommen Stromkosten, die anteilige Abnutzung des Druckers und die Arbeitszeit.

Wie stabil sind die Teile?

Überraschend stabil! Durch Einstellungen wie die Wandstärke und das Infill (das innere Stützmuster) kannst man steuern, ob ein Teil federleicht oder extrem belastbar sein soll.

Kann ich die Drucke bearbeiten und anmalen?

Ja, absolut! Ein 3D-Druck aus dem Drucker ist oft erst der "Rohling". Du kannst ihn fast wie Holz oder herkömmlichen Kunststoff behandeln:

Schleifen: Mit feinem Schleifpapier lassen sich die typischen Druckschichten glätten. Am besten funktioniert das "Nassschleifen", um zu verhindern, dass der Kunststoff durch Reibungswärme schmilzt.

Grundieren (Priming): Eine Sprühgrundierung (Filler) füllt kleine Rillen auf und sorgt dafür, dass die Farbe später perfekt haftet.

Bemalen: Acrylfarben sind ideal für 3D-Drucke. Sie decken gut und halten auf Materialien wie PLA und PETG hervorragend. Profis nutzen oft eine Airbrush für gleichmäßige Verläufe.

Kleben: Falls du große Objekte in mehreren Teilen druckst, kannst du sie mit Sekundenkleber oder speziellem Kunststoffkleber dauerhaft verbinden.

Ist 3D-Druck nachhaltig?

3D-Druck ist prinzipiell nachhaltiger als klassische Verfahren, da nur das Material verbraucht wird, das tatsächlich im Objekt landet (Additive Fertigung).
Zudem: Viele Filamente wie PLA sind industriell kompostierbar. Es gibt zudem immer mehr Recycling-Filamente, die aus Produktionsabfällen hergestellt werden.
Reparatur-Kultur: 3D-Druck verlängert die Lebensdauer von Geräten, da Ersatzteile gedruckt werden können, die es sonst nicht mehr zu kaufen gäbe.

Ist ein 3D-Druck giftig oder gefährlich bei Hautkontakt?

Im fertigen Zustand sind die meisten gängigen Kunststoffe wie PLA oder PETG ungiftig und können problemlos angefasst werden.

Sind 3D-Drucke lebensmittelecht?

Hier ist Vorsicht geboten. Selbst wenn das Material (z.B. spezielles PETG) als "lebensmittelecht" zertifiziert ist, gibt es zwei Probleme:
1. Bakterien: Durch den Schichtaufbau entstehen mikroskopisch kleine Rillen. Dort können sich Speisereste und Bakterien festsetzen, die man durch normales Abwaschen kaum entfernen kann.
2. Druckerdüse: Die meisten Düsen bestehen aus Messing, das geringe Mengen Blei enthalten kann, die beim Drucken in den Kunststoff übergehen.
Fazit: Für trockene Lebensmittel (z.B. eine Keksschale) ist es oft okay, aber für rohes Fleisch, heiße Flüssigkeiten oder Dinge, die in den Mund genommen werden (Kinderspielzeug), sollte man die Teile zusätzlich mit einem lebensmittelechten Epoxidharz versiegeln.